Social Media: Do's and Don'ts
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Social Media: Do's and Don'ts

Social Media ist aus dem Web 2.0, welches auch als «Mitmach-Web» bezeichnet wird, nicht mehr wegzudenken. Firmen nutzen die verschiedenen Plattformen nicht nur zu Werbezwecken, sondern immer öfter auch für das Recruitment von Mitarbeitenden und zur Stärkung der Kundenbindung. Die konkurrenzlose Reichweite bietet ungeahnte Möglichkeiten – birgt aber auch Risiken. Wir verraten ihnen, worauf Sie beim Umgang mit Social Media achten sollten.

Plattformen: Nicht jeder muss alles
Auf den ersten Blick mögen Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram recht ähnlich wirken. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich essenzielle Unterschiede bezüglich Publikum, Funktionalität und Inhalten – Social Media kennt kein «One-Size-fits-all». Während bei Instagram und Facebook zum Beispiel die persönliche Interaktion unter den Usern im Vordergrund steht, eignen sich Plattformen wie LinkedIn und Xing eher für business-bezogene Inhalte, zum Beispiel Jobangebote.

Do’s:

  • Recherchieren Sie vorab, auf welchen Plattformen Ihre potenziellen Kunden respektive Follower aktiv sind.
  • Überlegen Sie sich, welche Art von Content Sie künftig veröffentlichen möchten und welche Plattform sich dafür am besten eignet.
  • Verfolgen Sie die aktuellen Social-Media-Trends. Die etablierten Plattformen bieten immer wieder neue Features und neue Kanäle entwickeln sich rasch. Verpassen Sie also nicht den Anschluss!

Don’ts:

  • Weniger ist oft mehr: Erstellen Sie nur auf jenen Kanälen Profile, die Sie auch effektiv nutzen möchten.
  • Machen Sie es nicht wie die Konkurrenz: Nur weil Ihr Rivale alle Kanäle bespielt heisst das nicht, dass diese Strategie auch für Sie die beste ist.

 

Profilerstellung: Der erste Eindruck zählt
Das Profil ist sozusagen das Aushängeschild einer Firma oder einer Person. Fehler bleiben hier nicht unbemerkt. Folgende Tipps sind darum besonders wichtig.

Do’s:

  • Gestalten Sie Ihr Profil übersichtlich und benutzerfreundlich.
  • Wählen Sie einen Namen, den man leicht finden kann und der einen logischen Bezug zu Ihnen resp. Ihrem Produkt hat.
  • Achten Sie auf eine einheitliche Darstellung über alle Kanäle hinweg.
  • Vervollständigen Sie Ihr Profil mit interessanten Details aus dem Berufsleben. Ob Berufserfahrung, interessante Projekte, spezielle Fähigkeiten oder auch Interessen: Alles kann beim Online-Networking von Vorteil sein.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil immer auf dem neusten Stand ist.

Don’ts: 

  • Beachten Sie die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre und teilen Sie keine privaten Daten. Eine Wohnadresse oder persönliche Handynummer gehören nicht in ein öffentliches Profil.
  • Schalten Sie Ihr Profil erst dann online, wenn alles ausgefüllt ist und Sie mit dem Resultat zufrieden sind.

 

Community: Wer mit wem?
Das Internet ist auf der ganzen Welt zuhause und die Anzahl potenzieller User damit beinahe unerschöpflich. Doch auch hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Do’s:     

  • Definieren Sie Ihre Zielgruppen im Voraus nach sachlichen Kriterien.
  • Suchen Sie sich Ihre User und Follower gezielt aus.
  • Scheuen Sie sich nicht, Anfragen problematischer User abzulehnen.

Don`ts:     

  • Fügen Sie Ihrem Netzwerk nicht willkürlich Personen hinzu, nur um es zu vergrössern. Anfragen ohne nachvollziehbaren Hintergrund können potenzielle Kontakte nachhaltig verärgern.
  • Vernetzen Sie sich nicht mit Kritikern und anderen negativen Influencern – es könnte Ihr Image schädigen.

 

Content: Das A und O
Bei Social Media liegt die Betonung auf dem Wort Social. Überhäufen Sie Ihre Community deshalb nicht mit Verkaufsangeboten sondern begeistern Sie stattdessen mit Inhalten.

Do’s:     

  • Erstellen Sie für die Übersicht einen Contentplan.
  • Halten Sie sich an die 80/20-Regel: 80 % der Inhalte sollten informativ und unterhaltsam sein, lediglich 20 % einen Verkaufscharakter aufweisen.
  • Arbeiten Sie nach dem 4-Augen-Prinzip und veröffentlichen Sie nichts, bevor es nicht nochmals überprüft wurde.
  • Passen Sie den Content der Plattform an. Ein emotionales Bild passt beispielsweise besser zu Instagram als zu LinkedIn, bei Jobangeboten ist es umgekehrt.
  • Positive und kurzweilige Inhalte sind gut fürs Image.
  • Personalisieren Sie Ihren Content – nicht jeder Beitrag muss alle ansprechen.
  • Sehen Sie Kritik als Chance, die eigene Online-Präsenz zu verbessern.

Don’ts:

  • Posten Sie nicht den gleichen Content auf allen Kanälen, um die einzelnen Profile interessant zu halten.
  • Posten Sie nicht zu viel und nicht zu wenig, dafür aber regelmässig.
  • Achten Sie auf eine einheitliche Gestaltung aller Beiträge (Corporate Identity/Corporate Design), sonst sieht ihr Profil rasch aus wie ein Flickenteppich.

 

Sprache: Vom richtigen Ton
Jede Plattform hat ihre eigenen Sprachstile und -trends, die sich, wie alles auf Social Media, auch schnell wieder ändern können. Bleiben Sie darum am Ball und unterschätzen Sie nicht den Aufwand für das Schreiben onlinetauglicher Texte.

Do’s:

  • Die Botschaft soll rasch erkennbar und der Text gut lesbar sein.
  • Interagieren Sie mit Ihren Followern und beantworten Sie Kommentare innert nützlicher Frist.
  • Überprüfen Sie Ihre Texte vor der Veröffentlichung lieber einmal zu viel als zu wenig. Das Internet vergisst peinliche Patzer nicht so schnell.
  • Versuchen Sie nicht, wie andere zu klingen – bleiben Sie authentisch.

Don’ts:

  • Die meisten Texte auf Social Media werden für eine breite Masse geschrieben. Vermeiden Sie deshalb lange Sätze und komplizierte Satzstellungen.

 

Hashtags: Ja, aber …
Hashtags helfen dabei, Inhalte schneller und weiter zu verbreiten. Trotzdem ist bei der Verwendung Vorsicht geboten.

Do’s:

  • Scheuen Sie sich nicht, Hashtags zu benutzen.
  • Wählen Sie Hashtags, die auch wirklich zum Inhalt des Textes passen.    
  • Seien Sie kreativ und kreieren Sie eigene Hashtags.

Don’ts:

  • #vermeidensiebandwurmhashtagswiediesenhier
  • Nutzen Sie für einen Beitrag nicht zu viele Hashtags. Qualität geht vor Quantität.

Rechte: Erlaubt ist nicht alles, was gefällt
Bilder und Nennungen machen einen Post attraktiver und helfen dabei, die Reichweite zu erhöhen. Doch aufgepasst: Social Media ist keine rechtsfreie Zone. Folgende Regeln gilt es zwingend zu beachten.

Do’s:

  • Erkundigen Sie sich im Vorfeld über Urheberrechte und Datenschutzregeln.
  • Verwenden Sie Bilder aus Datenbanken nur, wenn zweifelsfrei feststeht, dass diese gratis zur Verfügung stehen und frei genutzt werden dürfen.
  • Holen Sie vorgängig die Zustimmung aller Personen ein, die Sie in einem Beitrag markieren oder erwähnen möchten. 

Don’ts:

  • Gibt es bei diesem Punkt nicht – Regeln sind Regeln.

 

Zum Schluss: Gehen Sie neue Wege
Social Media bietet zahllose Möglichkeiten. Umso wichtiger ist es, dem eigenen Stil treu zu bleiben. Verpassen Sie deshalb aber nicht die Chance, auch neue und kreative Wege zu gehen. User mögen Überraschungen, potenzielle Kunden ebenfalls. Solange der Wiedererkennungswert der Firma oder Marke gewährleistet ist, können Sie Ihrer Fantasie ruhig freien Lauf lassen.

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Autorin
Nadine Staude

Nadine Staude, Marketing & Kommunikation VBV / AFA, Studentin MSc International Management «Social Media ist ein mächtiges Tool. Machen Sie es zum Erfolgsfaktor für Ihr Business oder Ihre Person!»

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