Lernen ohne Zwang und Stress

Lernen ohne Zwang und Stress

Es ist wahr: Lernen braucht Zeit, und Zeit ist kostbar. Dank moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ist neues Wissen heute aber überall und jederzeit verfügbar. Dabei bestimmen Sie selbst das Tempo und prüfen die eigenen Fortschritte. So lassen sich Randstunden und Wartezeiten sinnvoll nutzen, ohne dabei etwas zu verpassen. Egal ob im Zug, am See oder auf dem Sofa: Mit E-Learning liegt der Erfolg in Ihrer Hand.

Wissen à la carte

Innerhalb kürzester Zeit hat E-Learning die Schweizer Lernkultur revolutioniert. Kein Wunder, denn nirgends funktioniert die Wissensvermittlung flexibler und bequemer. Das Angebot ist riesig und der Lernstoff wird in Modulen aufbereitet als App, Videotraining oder Onlinekurs angeboten. Die Lernenden können Form und Ziel dabei selbst wählen, passend zum individuellen Lerntyp. In Webinaren ist sogar das vernetzte Lernen mit anderen Nutzern möglich. Aktuell beliebt sind folgende Formen des E-Learnings:

  • informelles Lernen, z. B. durch das Studium von Blogs und Wiki-Beiträgen
  • Blended Learning, eine Mischung aus Präsenzunterricht und elektronischem Lernen
  • mobiles Lernen mit Apps, z. B. Babbel oder Duolingo
  • MOOCS (Massive Open Online Course), Online-Vorlesungen mit grossen Teilnehmerzahlen, ähnlich wie an einer Universität

 

 

Die Zukunft des Lernens

Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich Blended Learning als klarer Favorit im Rennen um das Zukunftsmodell der Bildungsbranche durchgesetzt. Das geht aus der Trendstudie Learning Delphi hervor, welche seit 2006 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den aktuellen Lernformen befragt. Dabei lag die Zustimmung für Blended Learning im mmb-Trendmonitor während der letzten fünf Jahre konstant bei mehr als 95 %.

 

Quelle: mmb Trendmonitor 2018/19

 

 

Der Mix macht's

Doch warum ist ausgerechnet Blended Learning der Liebling von Schülern und Ausbildern? Ganz einfach: Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Abbruchquote bei reinen Onlineangeboten überdurchschnittlich hoch ist. Den Lernenden fehlt der interaktive Austausch in der Klasse und damit oft die Motivation für ein längerfristiges Engagement. Blended Learning hingegen punktet mit einem Mix aus Präsenz- und Online-Unterricht. Diskussionen und gemeinsame Projektarbeiten sorgen dabei für anhaltende Inspiration, individuelle Online-Lektionen für maximale Effizienz.

 

 

Ein Beispiel aus der Praxis

Die Kombinationsmöglichkeiten von Blended Learning sind nahezu unendlich. Je nach Rahmenbedingungen, Lehrstoff und Zielvorgabe kann die Mischung aus Online- und Präsenzphasen unterschiedlich ausfallen. Das nachfolgende Beispiel zeigt den Aufbau eines Projektmanagement-Kurses mit IPMA Level D an der Klubschule Migros.


Der Unterricht ist in 5 Module aufgeteilt, wobei die Module 1 und 5 reine Präsenzblöcke sind. In den Modulen 2 bis 4 wechseln sich Präsenz- und Onlinephasen ab. Alle Online-Lektionen und Unterrichtsmaterialen sind über eine zentrale Plattform zugänglich, auf der sich die Teilnehmenden auch untereinander und mit den Lehrpersonen austauschen können.

 

 

Das Beste aus zwei Welten

Blended Learning ist die abgestimmte Kombination aus klassischem Präsenzlernen (Seminare, Workshops etc.) und onlinegesteuerten Selbstlernphasen. Die Betonung liegt auf dem Wort «abgestimmt», denn das blosse Zusammenführen verschiedener Techniken allein reicht nicht. Nur wenn es gelingt, die Vorteile jeder Lernform zu nutzen und die Nachteile zu kompensieren, entsteht motivierendes, modernes Blended Learning. Das entsprechende Kursangebot Ihrer Klubschule finden Sie auf https://www.klubschule.ch/Kurse/suche@blended%20learning – ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Lernen à la carte.

 

Autor
Philippe Keller

Philipp Keller, Produktmanager Management & Wirtschaft Klubschule Migros Aare; «Dank E-Learning ist lebenslanges Lernen ein Thema mit vielen neuen Optionen.»

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